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Dienstag 28 September 2010

Parlament soll Serrigs Jugend eine Stimme geben

Am 28.09.2010 berichtete Julia Kalck vom TV über das Serriger Jugendparlament.

Der Serriger Nachwuchs soll seine eigene politische Vertretrung bekommen: Ein Jugendparlament. Für heute, Mittwoch, sind erneut Jugendliche zum Gespräch eingeladen. Rat und Bürgermeister wollen den 14- bis 17-Jährigen bei der Gestaltung erstmal freie Hand lassen.


Für Egbert Adam ist die Sache klar: "Wenn nicht schon in der Jugend Interesse für Politik geweckt wird, wann dann?" Adam ist Erster Beigeordneter des Ortsgemeinderats Serrig. Die Ratsmitglieder der Gemeinde wünschen sich, bald junge Verstärkung zu bekommen: Die Serriger planen, ein Jugendparlament zu gründen: die politische Vertretung des Nachwuchses in der 1586-Einwohner-Gemeinde.

Zwar kommt die Idee aus dem Gemeinderat. Wie das Jugendparlament aber genau aussehen soll und vor allem, welche Themen von den Mitgliedern besprochen und auf die politische Agenda gebracht werden, wollen die Ratsleute nicht vorgeben. "Wir dürfen jetzt eines nicht machen: für die jungen Leute vordenken", sagt Franz-Josef Neises, Serriger Ortsbürgermeister.

Für ihn ist es auch eine gute Gelegenheit, gegenseitig voneinander zu lernen. Der Rat bekommt Impulse von den jungen Gemeindemitgliedern, diese wiederum lernen, wie Kommunalpolitik funktioniert: "Es ist gut, wenn die Jugendlichen so mitbekommen, dass nicht immer alles möglich ist, dass oft Kompromisse nötig sind und dass man den Mut nicht verlieren soll, wenn mal etwas länger dauert", sagt der Ortsbürgermeister.

Erste Gespräche mit Jugendlichen hat es schon vor den Sommerferien gegeben. Damals waren etwa acht Jugendliche dabei. Heute, Mittwoch, gibt es das nächste Treffen, für das Adam alle 92 Jugendlichen des Ortes, die zwischen 14 und 17 Jahre alt sind, erneut eingeladen hat. Ist das Interesse weiter da, steht einer Gründung nichts mehr im Wege.

Max Schu (16) ist heute auf jeden Fall dabei. "Ich finde es gut, dass wir so die Chance bekommen unsere Ideen weiterzugeben", sagt er. So habe man die Möglichkeit, mitzureden und sich an die Menschen zu wenden, die etwas ändern können, fügt er hinzu. Schließlich könne man Dinge nur ändern, wenn man sich einmische.

Alle sind gespannt, wie viele Jugendliche heute Abend dabei sein werden. "Wobei es die Zahl allein nicht macht", sagt Adam. "Wenn die, die wirklich wollen, Spaß daran haben und sich regelmäßig treffen, dann haben wir unser Ziel erreicht."

Der Jugendrat soll als beratendes Organ tätig sein. Statuten oder ein festes Korsett sind den Gemeinderatsmitgliedern erst einmal nicht wichtig. "Wir wollen sie Stück für Stück an die Politik heranführen", erklärt Adam. Auf eines legen sie jedoch Wert, erklärt Adam: "Wir wollen mit dem Jugendrat zwar eine neue Plattform, aber keine Konkurrenz zu unseren Vereinen schaffen."

Treffpunkt ist heute, Mittwoch, 29. September, um 18 Uhr im Gymnastikraum der Grundschule Serrig. Alle Serriger Jugendlichen sind eingeladen.

Hintergrund

Das Jugendparlament oder der Jugendrat ist ein Vertretungsorgan für junge Gemeindemitglieder und stellt eine Form der politischen Partizipation von Jugendlichen dar, die noch nicht wählen können, aber sich am politischen Geschehen beteiligen möchten. Ein Jugendparlament hat keinen eigenen Haushalt zur Verfügung, kann sich aber beratend in den Entscheidungsprozess des Gemeinderates einbringen - vergleichbar mit einem Ausschuss. In der VG Saarburg gibt es nach Auskunft der Verwaltung mit dem im Juni neu gewählten Saarburger Jugendrat, der den Status eines Ausschusses hat, und dem Kinder- und Jugendparlament Palzem bereits solche Vertretungen. (jka)

Veröffentlicht von um 17:02
Bearbeitet am: Dienstag 28 Februar 2012 16:44
Kategorien: Bürgerinformationen

Mittwoch 22 September 2010

Jugendparlament in Serrig

Vor den Sommerferien fand ein erstes Treffen zur Einrichtung eines Jugendparlaments in Serrig statt. Zur Konkretisierung des Vorhabens, den Jugendlichen im Ort eine Plattform zur aktiven Mitgestaltung ihres Wohnumfeldes zu geben, soll am Mittwoch, den 29. September 2010, ab 18 Uhr ein weiteres Treffen im Gymnastikraum der Grundschule Serrig stattfinden. Hierzu sind alle Serriger Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren herzlich eingeladen.

Veröffentlicht von Frank Fladt um 16:36
Kategorien: Bürgerinformationen

Montag 20 September 2010

Daumen hoch für das Jugendparlament

Am 30.09.2010 berichtete Herbert Thormeyer vom TV über das Jugendparlament in Serrig Die Mitglieder des Serriger Ausschusses für Dorfentwicklung freuen sich über das Engagement der jungen Leute in Serrig, die im Jugendparlament mitarbeiten wollen. Der Ortsgemeinderat muss die Mitglieder nur noch bestätigen.

Serrig. Zum zweiten Mal haben sich Serriger Jugendliche in der Grundschule getroffen, um mit dem Ausschuss für Dorfentwicklung des Ortsgemeinderates über die Bildung eines Jugendparlamentes (Jupa) zu diskutieren. Sieben Mädchen und vier Jungs erklärten sich bereit, die Interessen der 92 Altersgenossen im Ort im Alter zwischen 14 und 17 Jahren zu vertreten.

Der Erste Beigeordnete, Egbert Adam, freute sich über so viel Zuspruch: "Wir wollen im Gemeinderat kompetente Argumente hören und feste Ansprechpartner haben." Jungen Leuten falle bestimmt viel mehr und anderes im Dorf auf als älteren. Auch die Wünsche der jungen Generation würden am besten von dieser selbst formuliert.

Aber, so Adam weiter: "Es soll ein Dialog werden, keine Einbahnstraße." Bis zu 15 Mitglieder wird das junge Gremium haben, das vom Ortsgemeinderat in seiner nächsten Sitzung bestätigt wird. Bislang sind es 13. Wann diese Sitzung stattfindet, steht noch nicht fest. Vorläufige Ansprechpartnerin ist Emely Meier (14).

Die ersten Entscheidungen sind bereits gefallen: ein Treffen immer mindestens zehn Tage vor einer Ortsgemeinderatssitzung, die Verständigung der Mitglieder per E-Mail mit Kopie an Ortsgemeinderatsmitglieder und eine Legislaturperiode von zwei Jahren. Ausschussmitglied Michael Köbler machte klar: "Wenn ihr Ideen und Forderungen formuliert, müsst ihr mit einer Stimme sprechen und euch im Klaren darüber sein, dass nicht alles von heute auf morgen umgesetzt werden kann."

Bei den Sitzungen soll möglichst immer ein Mitglied des Ortsgemeinderates anwesend sein, das auch hilfreich eingreifen kann, wenn demokratische Gepflogenheiten aus dem Ruder laufen sollten.

Das neue Serriger Jugendparlament, das noch vom Ortsgemeinderat bestätigt werden muss, besteht aus Emely Meier (14), Caroline Reelitz (16) Sandra Zeck (14), Laura Glaub (15), Saskia Jakob (15), Jessica Kloep (15), Johanna Meyer (14), Max Schu (16), Benjamin Blau (15) und Felix Reuter (15). Max Adams (15), Sascha Meier (15) und Marie-Josiane Haupert (14) konnten nicht zur Sitzung kommen, haben aber ihre Mitarbeit fest zugesagt. Bis zu 15 Mitglieder kann das junge Gremium haben, beschlossen die jungen Leute. (doth)

Veröffentlicht von Frank Fladt um 8:25
Bearbeitet am: Donnerstag 20 September 2012 8:26
Kategorien: Bürgerinformationen

Mittwoch 01 September 2010

Baugrundstücke in Serrig im Neubaugebiet "Erlenbungert II"

Um der anhaltenden Nachfrage nach Bauland gerecht zu werden, hat die Ortsgemeinde Serrig vor einigen Jahren beschlossen, das Neubaugebiet "Erlenbungert" zu erweitern. Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten des II. Bauabschnittes und voraussichtlich ab Frühjahr 2011 können dort die ersten Wohnhäuser entstehen. Die Vermarktung der Grundstücke hat begonnen. Zum Preis von 80 Euro/qm erhalten Sie ein baureif erschlossenes Grundstück.

Durch seine landschaftlich schöne Lage ist Serrig ein begehrter Ort zum Bauen und Wohnen, dass zeigt die anhaltende Nachfrage nach Bauflächen. Auch die guten Verkehrsverbindungen über Straße und Schiene zum Trierer Land, dem Saarland und nach Luxemburg zeichnen die Ortsgemeinde Serrig als Wohnort aus. Das Vereinsleben bietet eine gesellige und kulturelle Vielfalt, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Junge Familien mit Kindern werden vom Betreuungsangebot in den neuen erweiterten Räumen des Kindergartens und der aufwändig renovierten Grundschule begeistert sein. Es lohnt sich also, in Serrig den Traum vom "Häuschen im Grünen" zu verwirklichen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ortsbürgermeister Franz-Josef Neises, Tel. 06581/1326, und bei der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg, Theresia Reuter, Tel. 06581/81151.

Veröffentlicht von Frank Fladt um 23:33
Bearbeitet am: Dienstag 16 November 2010 23:35
Kategorien: Bürgerinformationen